Die Mitglieder des Vorstands


Eva-Maria Westermann
1. Vorsitzende

Jahrgang 1964

Ausgeübter Beruf Kommunikationsberaterin

 

  • Mein Leben mit Fibromyalgie

    Ich bin selbst nicht an Fibromyalgie erkrankt, kenne aber die DFV und die Mitglieder des Vorstands schon seit vielen Jahren. Für die Gesundheit anderer Menschen engagiere ich mich seit Kindertagen, damals habe ich für die Apotheke meines Vaters gebrechlichen Menschen Medikamente nach Hause geliefert.

    Nach meinem BWL-Studium in Mannheim blieb ich der Gesundheitsbranche treu und begann meine Berufstätigkeit als Diplomkauffrau in einer Agentur für Fachkommunikation mit Ärzten und Kliniken. Die Arbeitgeber wechselten, die Begeisterung für Gesundheitsthemen blieb. Und jetzt, nachdem ich Führungsaufgaben abgeben konnte und meine Arbeitszeiten reduziert habe, freue ich mich auf das sinnvolle Engagement in der DFV, denn da ergänzen sich mein berufliches Wissen und meine private Begeisterung.

  • Mein Engagement in der Deutschen Fibromyalgie Vereinigung (DFV) e.V.

    Die DFV kenne ich seit 2013; damals suchten der Deutsche Wetterdienst und die Webseite menschenswetter für ein Forschungsprojekt zum Fibromyalgie-Wetter einen Partner mit Patientenkontakten. Seither haben wir auf vielen Medizinmessen, Kongressen und Patiententagen das gemeinsame Projekt und die Anliegen der DFV präsentiert. Durch diese Zusammenarbeit lernte ich viel über Fibromyalgie und die Alltagsprobleme der Menschen, die mit dieser Erkrankung leben müssen.

    Ich habe erlebt, wie lückenhaft und manchmal auch veraltet das Wissen von Fachleuten ist, von Ärzten, Apothekern, Therapeuten und auch von Betroffenen selbst. Aber es geht nicht nur um die Erkrankung, vielmehr gilt es zu vermitteln, was Fibromyalgie für die Betroffenen, den Partner und die Familie aber auch den Freundeskreis und die Arbeitskollegen bedeutet. Gerade jetzt, mit der Einführung des IDC-11 ist noch mehr Information, Aufklärung und Überzeugung, noch mehr Engagement nötig.


Christa Weidmann
Kassenwartin

Jahrgang 1955
früher ausgeübter Beruf: Arzthelferin
Gesicherte Diagnose seit 2008

  • Mein Leben mit Fibromyalgie

    Schon als Jugendliche hatte ich oft Rückenschmerzen, Schmerzen in den Beinen und Armen, aber die Ärzte konnten nichts finden. Als ausgeglichene Frohnatur nahm ich das alles auch eine ganze Weile so hin.  Aber die Schmerzen kamen immer häufiger und schlimmer.
    1996 fing ich eine Umschulung zur Arzthelferin in Regensburg an - in der Hoffnung, wenn ich körperlich nicht mehr so schwer arbeiten müsste, würden meine Schmerzen sicher wieder besser werden. Dem war aber nicht so. Ich habe viele Krankenhausaufenthalte, Operationen und Reha-Kliniken hinter mir, bis im Jahr 2008 endlich die Diagnose Fibromyalgie gestellt wurde. Von da an hatte die Sache wenigstens einen Namen.
    Nach mehreren psychosomatischen Klinikaufenthalten und Schmerztherapien bin ich soweit, mit meiner Krankheit gut umgehen zu können und ich habe auch wieder das Lachen gelernt. Denn damit geht es mir besser. Meine Erwerbsminderungsrente bekomme ich seit 2010.

  • Mein Engagement in der Deutschen Fibromyalgie Vereinigung (DVF) e.V.

    Seit 2009 bin ich Mitglied der Deutschen Fibromyalgie Vereinigung. Ich bin so dankbar, endlich jemanden gefunden zu haben, der mir Infomaterial zur Verfügung stellt und uns mit Veranstaltungen und Schulungen die Möglichkeit gibt, das FMS besser zu verstehen und anzunehmen.
    Das war für mich ein Grund, 2014 eine Selbsthilfegruppe in Marktheidenfeld zu übernehmen, Kassenprüferin zu sein, seit 2018 LAP für Bayern und seit 18.05.2019 Kassenwartin in der DFV e.V. zu sein.
    Ich freu mich auf eine tolle Zusammenarbeit.


Jürgen Eckstein
Beisitzer

Jahrgang 1956
Beruf: Lkw-Mechaniker, später Bürokaufmann
gesicherte Diagnose seit Reha 2001

  • Mein Leben mit Fibromyalgie

    Alles begann vor mehr als 20 Jahren. Plötzlich plagten mich Gliederschmerzen, für die ich keine Ursache feststellen konnte. Bald darauf quälten mich erstmals Migräne-Schmerzattacken. Es folgten Jahre der Facharzt-Rallye: Hausarzt - Orthopäde - Neurologe - und weitere. Den Begriff Fibromyalgie lernte ich erst kennen, als während einer Schmerz-Reha die Diagnose gestellt wurde. Für mich als Ehemann und Vater von zwei Söhnen war die Perspektive Berufsunfähigkeit ein Schock. Meinen Beruf als Lkw-Mechaniker konnte ich nicht mehr ausüben. Doch ich wollte unbedingt wieder arbeiten. Doch drei Jahre intensive Auseinandersetzung mit der Rentenversicherung waren notwendig, bis die Umschulung zum Bürokaufmann bewilligt wurde.

  • Mein Engagement in der Deutschen Fibromyalgie Vereinigung (DFV) e.V.

    Ich bin Beisitzer im Bundesvorstand der DFV und leite die Selbsthilfegruppe Ludwigsburg (Baden-Württemberg). Wir legen besonderen Wert auf die gegenseitige Motivation zu sportlichen Aktivität. So treffen wir uns regelmäßig zum gemeinsamen Lauftreff, nicht um Spitzenleistungen zu vollbringen sondern um durch moderate körperliche Aktivität Stress abzubauen. Das macht den Kopf frei und reduziert die Schmerzbelastung. So kann ich mein eigenes Leben sicherlich und vielleicht auch das von anderen Betroffenen ein klein wenig positiv beeinflussen.



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