Engagiert für Menschen mit Fibromyalgie

Gemeinsam mehr erreichen, die Erfahrung vieler Patienten nutzen, gegenseitige Unterstützung, konkrete Hilfe bei Anträgen für Krankenkassen und Behörden, Tipps für erfolgversprechende Therapieunterstützung, Motivation zu einem optimistischen Leben - trotz Dauerschmerz.

Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben ist seriöses Wissen über die komplexe Erkrankung Fibromyalgiesyndrom (FMS). Dazu veröffentlichen wir Informationen auf der Webseite sowie in unseren gedruckten Broschüren und Merkblättern.

 

Ist ein schmerzfreies Leben überhaupt möglich?

Norman Gräter

Diese Frage haben Sie sich sicher schon sehr oft gestellt. Während Sie sich diese Frage selbst stellen, fühlen Sie möglicherweise in sich hinein und können sich alles vorstellen, nur kein schmerzfreies Leben. Wie denn auch. Sie spüren Ihren Schmerz jetzt in diesem Moment. Ganz akut.

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ Albert Einstein

Sie denken sich jetzt sicher, ...

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Wie fühlt sich eine Fibromyalgie-Krise an und wie lange hält sie an?

Wenn in der Überschrift von einer „Krise“ zu lesen ist und im Text von einem „Ausbruchs“ oder sogar von einem „Angriff“, wird Skepsis geweckt. An Tagen mit starker Symptombelastung treffen diese Begriffe das Empfinden vieler FMS-Patienten. Doch üblich sind sie hierzulande nicht. Ein seriöse Informationstext zum FMS kann auf solche Vokabeln verzichten, ohne Empathie und Anschaulichkeit einzubüßen.

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Sinnvolle Alternativmedizin: Hypnose lindert Reizdarm-Symptome

Patienten mit Reizdarmbeschwerden profitieren nachhaltig von einer ambulanten sechswöchigen Hypnose-Therapie. Einzelbehandlung und Gruppensitzungen waren erfolgreicher als eine Aufklärung über die Erkrankung und die zweckmäßige Anpassung des Lebensstils. Doch der Effekt beruht nicht auf einer Linderung der Symptome.

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IQWiG-Information zur Fibromyalgie

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) stellt auf seiner Patienten-Webseite gesundheitsinformation.de sehr gute, klar formulierte Informationen über das Fibromyalgiesyndrom bereit. Dieser Text eignet sich auch sehr gut als Leseempfehlung für interessierte Angehörige und Freunde.

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Muskelschmerz durch Cholesterinsenker

Auch Menschen mit Fibromyalgie entwickeln mit fortschreitender Biographie alterstypische Herz-Kreislauf-Risiken, beispielsweise einen erhöhten LDL-Cholesterinspiegel (low-density-lipoprotein); darin unterscheiden sie sich nicht von ihren Altersgenossen. Um den Cholesterinspiegel dauerhaft auf ein langfristig weniger gesundheitsschädliches Niveau einzustellen, verschreiben Ärzte spezielle Medikamente, die Cholesterinsenker aus der Stoffgruppe Statine (Simvastatin, Fluvastatin, Pravastatin, Atorvastatin). Diese Medikamente sind bewährt und werden von den meisten Patienten auch als Dauertherapie gut vertragen. Menschen mit Fibromyalgie müssen jedoch auf eine gar nicht so seltene Nebenwirkung achten: In der klinischen Praxis und in Beobachtungsstudien berichten 10 – 30 % der Patienten von Muskelschmerzen, die in ihrer Schmerzcharakteristik dem Fibromyalgieschmerz ähneln.

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Video-Visite von Dr. Tobias Weigl: Fibromyalgie - Welche Schmerzmittel & Medikamente sind sinnvoll?

„Wussten Sie schon, dass gängige Schmerzmittel (…) relativ nutzlos sind bei einer Fibromyalgie? Woran liegt das? Diese Medikamente haben eine starke entzündungshemmende Wirkung. Fibromyalgie hat aber nichts mit Entzündungen zu tun. Deshalb sind andere Medikamente sinnvoll. Ganz wichtig, explizit auch jetzt gleich zu Beginn des Videos möchte ich betonen, dass Medikamente höchsten ein Baustein der Therapie einer Fibromyalgie sein können, aber sie können ein wichtiger Baustein sein.“ So beginnt Dr. Weigl sein sehr informatives Video zum sinnvollen Einsatz von Medikamenten in der FMS-Therapie.

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Neueste Mitteilungen

Neu: "Patientengespräch Fibromyalgie" für Ärzte und Apotheker


Die Broschüre kann ab sofort in der Geschäftsstelle bestellt werden. 

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Fibromyalgie: Erster Nachweis erbracht

Sie sind für die Wahrnehmung von Schmerzen verantwortlich und für das Temperaturempfinden: Sogenannte kleinkalibrige schmerzleitende Nervenfasern (small fibers), deren Endigungen in der Haut lokalisiert sind. Auf diese Fasern haben sich Wissenschaftler der Universität Würzburg konzentriert bei der Suche nach den Auslösern der typischen Schmerzen bei Fibromyalgie. Mit Erfolg: „Wir haben bei Patienten mit einem Fibromyalgie-Syndrom deutliche Zeichen für eine Schädigung der kleinen Nervenfasern nachgewiesen“, sagt Nurcan Üçeyler, Privatdozentin an der Neurologischen Klinik des Würzburger Universitätsklinikums. Über die Ergebnisse ihrer Studie berichtet die Fachzeitschrift Brain in ihrer aktuellen Ausgabe.

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