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Herzlich Willkommen bei unserer SHG Höxter!

Hallo liebe Leser*innen wir freuen uns über euren Besuch auf unserer Webside und wünschen euch viel Spaß beim Lesen unserer Beiträge.

Die SHG Höxter wurde im Juni 2018 gegründet und ist seitdem Mitglied in der

Deutschen Fibromyalgie Vereinigung.

Wiederkehrende Schmerzen an Muskeln und Sehnen,

Müdigkeit und  Schlafstörungen,

Konzentrationsprobleme und Kopfnebel,

Empfindlichkeit bei Licht, Lärm, Kälte und Menschenmengen.

Ängstlichkeit und depressive Stimmung…

Die Symptome sind sehr unterschiedlich und vielfältig.

Kennst Du das auch?

Dann heißen wir Dich Herzlich willkommen!

Wir, die SHG, haben mittlerweile 20 Mitglieder*innen, die aus dem gesamten Kreis Höxter, Holzminden, Ostwestfalen-Lippe und dem angrenzendem Hessen kommen.

Bei unseren regelmäßigen Treffen, am 3. Donnerstag im Monat, tauschen wir uns in gemütlicher und lockerer Atmosphäre aus.

Wir sprechen aber nicht immer über unsere Fibromyalgie, sondern reden über „dies und das“ und dürfen doch auch mal nörgeln.

Aber auch das gemeinsame Lachen ist eine gute Therapie. 

Zur Abwechslung gibt es regelmäßig verschiedene Unternehmungen um die Schmerzen zu vergessen.

  • Wir sind sehr kreativ bei Bastelabenden,
  • Freuen uns auf Ausflüge,
  • Bewegen uns bei leichten mobilisierenden Übungen,
  • Gestalten ein Sommerfest und den Jahresabschluss.
  • Die Midgliederversammlung mit dem Fibrotag, der Deutschen Fibromyalgie Vereinigung e.V., ist jedes Jahr ein festes Angebot für unsere Mitglieder.
  • Aber auch Öffentlichkeitsarbeit gehört dazu.

Siehe Dir unsere Bildergalerie an, wenn Du dann Lust hast mitzumachen, kontaktiere einfach jemanden aus dem Vorstand für weitere Informationen.

Danke für Dein Interesse die SHG Höxter 

Unsere Letzte Veranstaltung

SHG Höxter Vortrag: Den Schmerz an die Hand nehmen

In Zusammenarbeit mit der SHG Chronische Schmerzen und der Freien SHG

Fibromyalgie Holzminden organisierten wir für den 29.10.2025 einen Vortrag.  Dieser wurde von Dr. med. Indira Ruch und Dr. med. Josef Nelles, aus der Klinik für Schmerzmedizin in Brakel, gehalten.

Der Raum füllte sich in kürzester Zeit mit 65 Interessierten, die mehr über die Möglichkeiten der Behandlung chronischer Schmerzen aus schmerzmedizinischer Sicht erfahren wollten.

Beide Dozenten informierten uns über eine kurzweilige Dauer von 90 Min. Eine Zusammenfassung das Vortrages möchten wir euch zur Verfügung stellen.

Schmerz ist nicht gleich Schmerz, wenn der Schmerzreiz nicht aufhört:

Schmerz ist ein komplexes Phänomen, das sowohl körperliche als auch emotionale Aspekte umfasst. Er hängt auch von positiven und negativen Faktoren ab. Nach mindestens 3-monatiger Dauer spricht man von einer Chronifizierung.

Chronischer Schmerz ist ein eigenständiges Krankheitsbild und fällt in den Bereich des muskuloskelettalen Schmerzes, mit allen Bereichen des Bewegungsapparates: Muskeln, Gelenken, Bändern, Faszien und des Nervensystems.

Sie beeinträchtigen die Lebensqualität und schränken auch das soziale und berufliche Leben der Betroffenen ein. Etwa 10-20% der Bevölkerung leiden darunter, etwa 10% von ihnen benötigen eine spezielle Therapie.

Es wurde der Unterschied zwischen Nozizeptor Schmerz (Gewebeschmerz) und den Neuropathischen Schmerzsyndromen (Nervenschmerz), sowie der Weg der Schmerzempfindung und der Schmerzleitung zum Gehirn erklärt.

Er stellte uns René Descartes, einen französischen Philosophen aus dem 17. Jahrhunderts vor. Dieser formulierte ein erstes Konzept zur Entstehung von Schmerz, auf naturwissenschaftlichen Grundlagen. Er stellte sich den menschlichen Körper als eine Art Maschine vor, in der Schmerz als direkte Reaktion auf körperliche Schäden verstanden wird. Nach seinem Modell wird Schmerz durch Schmerzrezeptoren im Körper registriert und als Signale an das Gehirn gesendet, dieses führt zum Schmerzempfinden. 

Und auch Margo Mc Caffery war eine Pionierin im Bereich des Schmerzmanagements. Sie ist bekannt für ihre Definition von Schmerz als: "das, was die betroffene Person sagt, dass es ist.". Sie trug unteranderem zur Entwicklung des biopsychosozialen Modells bei.

Das zentrale Element einer Behandlung ist die multimodale Schmerztherapie

„Eine spezifische Therapie Fibromyalgie typischer Beschwerden gibt es aus schmerzmedizinischer Sicht nicht!“. Individuell wird für jeden Patienten ein „Bunter Strauß“ an nichtmedikamentösen Therapien zusammengestellt, sagt Dr. Nelles.  

Multimodale Schmerztherapie stellt die folgenden Bausteine nahezu gleichwertig nebeneinander:

  • medizinische Behandlung,
  • intensive Information und Schulung auf der Basis eines biopsychosozialen Schmerzmodells,
  • körperliche Aktivierung: Ausdauer, Funktionstraining, Gymnastik (Trocken und Wasser), Entspannung,
  • psychotherapeutische Behandlungsmaßnahmen (Einzel/Gruppentherapie),
  • Stressbewältigung,
  • Ergotherapie.[4][5]

Außerdem kann das Wohlbefinden der Betroffenen durch soziale Unterstützung verbessert werden.

Es gibt Smartphone- Apps die als erstattungsfähige DiGAs anerkannt und gelistet sind. Sie beinhalten einige Elemente die uns im Alltag unterstützen können.

Zum Schluss sahen wir noch einen Film über Schmerz und konnten unsere Fragen stellen.

Es war ein toller Vortrag und wir danken Dr. Ruch und Dr. Nelles!

SHG Höxter

 

 

Wir treffen uns regelmäßig

  • jeden 3. Donnerstag im Monat  

Die Treffen finden in Lüchtringen im Fährhaus statt.

Die Adresse: An der Fähre 2

Uhrzeit: 18:30 Uhr

Kontakt

Selbsthilfegruppe Höxter

Ansprechpartner

Andreas Knoche                       
015156175749

hoexter(at)fms-selbsthilfe.de

 

Gruppensprecher

Andreas Knoche 
015156175749