Selbsthilfegruppe Hilden-Haan

Herzlich Willkommen bei der Selbsthilfegruppe Hilden-Haan! 

 

 

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Wo ist Hilden-Haan?

Hilden ist eine Stadt an der Itter mit ca. 55000 Einwohnern und grenzt an die NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf. Haan hat ca. 30000 Einwohner und liegt zwischen Düsseldorf und Wuppertal, in unmittelbarer Nähe zu Hilden. Unser Einzugsgebiet umfasst auch die Städte des Kreises Mettmann, also Ratingen, Erkrath, Wülfrath, Velbert und Langenfeld sowie die kreisfreie Stadt Solingen.Auch aus Wuppertal und Düsseldorf melden sich Interessierte. Im April 2011 fanden sich ca. 10 Frauen und ein Mann aus beiden Städten zu einem monatlichen Treffen zusammen, um sich über die gemeinsame Krankheit, die Beschwerden sowie Erfahrungen mit Ärzten, Therapeuten und Behandlungsmöglichkeiten auszutauschen. Weitere Aktionen folgten bald: gemeinsames Frühstück, Restaurantbesuche und Funktionsgymnastik  Mittlerweile sind wir eine große Gruppe von 36, überwiegend sehr aktiven Mitgliedern mit einem großen Angebot.

 

Neue Räume

Wir verabschieden uns von der AWO Haan, denn wir können an Januar 2022 Räume des Seniorenheims Friedensheim  kostenfrei nutzen. Vieln Dank an die Einrichtungsleitung Gisela Neldner!

Unsere Aktionen

Bitte zuerst Kontakt mit den Gruppensprecherinnen aufnehmen, danke!
Gruppensitzung: Am 2. Dienstag im Monat  
Funktionstraining:Termine: montags  
Restaurantbesuche:Am 3. Dienstag im Monat 
Sommerfest und Weihnachtsfeier:Juli und Dezember 
Des Weiteren organisieren wir:
- Vorträge, Workshops, Klinikbesuche, Informationstische, Kurse

 

Funktionstraining

Als Funktionstraining oder funktionelle Gymnastik wird eine Form der Gymnastik bezeichnet, bei der alle Bewegungsfunktionen geübt und erhalten und Gelenke, Sehnen
und Bänder nicht übermäßig belastet werden. Sie sollte vor allem die Muskulatur dehnen und stärken und die Körperhaltung verbessern. 
Seit Bestehen unserer Gruppe unterstützt uns Stefanie Gierling als Trainerin. Sie ist Sportwissenschaftlerin und hat eine Zusatzausbildung bzgl. der Krankheit "Fibromyalgie". Sie kennt unsere gesundheitlichen  Probleme, respektiert die Grenzen jedes einzelnen und korrigiert und fördert uns individuell.
Jeden Montag trainieren wir 60 Minuten lang mit viel Spaß alle unsere Muskeln. Anspannung - Entspannung, Koordinations- und sanfte Kraftübungen sowie ausgiebiges Dehnen gehören zu unserem Programm. Darin enthalten sind auch Elemente aus dem Tai Chi, Qi Gong und Entspannungsübungen.
Im Sommer geht es manchmal raus auf die Terrasse, wo wir in Begleitung von Vogelgezwitscher und leichter Brise unsere Gymnastik ausführen.
Für uns ist diese Stunde anstrengend, aber super und immer ist es ein geselliges und aufgelockertes Treffen in entspannter Atmosphäre.
Das Training ist nur mit ärztlicher Verordnung möglich und wird von den Krankenkassen weitestgehend übernommen.
Leider können wir zurzeit keine Wassergymnastik anbieten, weil wir - trotz intensiver Bemühungen - kein geeignetes Warmwasserbecken gefunden haben.

 

Waldbaden- eine Erfahrung 30.10.2021

Waldbaden- Ein Samstagvormittag im Wald

Schon bevor im Optimisten 3/2021 ein Artikel über das Waldbaden erschien, hatten sich 9 Frauen der SHG Hilden-Haan zum Waldbaden angemeldet. Drei Stunden lang schlenderten wir  durch den Wald, denn es geht um Entschleunigung und Achtsamkeit.

„Shinrin Yoku“ kommt aus Japan. Es bedeutet so viel wie „Ein Bad in der Waldluft nehmen“ oder, kurz gesagt, Waldbaden. In Japan ist Shinrin Yoku eine anerkannte Therapieform gegen Stress und zur Stärkung des Immunsystems.

Das Schlendern im Wald soll entschleunigen und damit auch den Stress reduzieren. Waldbaden soll helfen, den Blutdruck zu senken und Stresshormone zu reduzieren.

Im Neandertal ist man sofort mit der Natur im Einklang.Wir schlenderten also durch den Wald, staunten über die verschiedenen Pilz-, Flechten- und Moosarten, auf die uns die Wald-Therapeutin aufmerksam machte, rochen an der Rinde der Bäume ( sie enthält Terpene, bioaktive Stoffen, die Pflanzen – nicht nur Bäume und Sträucher – abgeben. Diese können vom Menschen über Haut und Lunge aufgenommen werden und wirken auf das vegetative Nervensystem) und genossen die Stille des Waldes.

Es regnete, man konnte die Gerüche besonders intensiv wahrnehmen.

Achtsamkeits-Übungen gehörten auch dazu. Alle sollten einmal mit geschlossenen Augen einfach nur die Geräusche des Waldes wahrnehmen.

Wir betrachteten die Baumkronen und den Himmel, ohne uns den Hals zu verrenken, ganz einfach indem man in den Spiegel schaut

Wir rochen zuerst mit geschlossenen, danach mit geöffneten Augen an einem Stück Rinde und waren erstaunt, wie unterschiedlich intensiv  man den Geruch wahrnimmt.

Und mit einer Lupe konnten wir die Blätter, Pilze, Rinde und alles was wir wollten, genau betrachten

Es war wirklich schön, einmal so langsam unterwegs zu sein, sich einfach die Zeit zu nehmen.

Fördermittel bekamen wir von der AOK


10jähriges Jubiläum der SHG Hilden-Haan

10jähriges Jubiläum der SHG Hilden-Haan

 

Am 9.April 2011 wurde die Fibromyalgie- Selbsthilfegruppe Hilden-Haan gegründet.

Wir blicken auf 10 Jahre zurück, in denen wir immer weiter gewachsen sind.

 

Ein Gründungsmitglied ist noch immer dabei, viele andere fast so lange wie sie. Für einige Zeit hatten wir einen Mann in unserer Mitte, im Moment besteht unsere Gruppe nur aus  Frauen. Unser Alter ist bunt gemischt, das jüngste Mitglied ist 27 Jahre, die Älteste  88 Jahre alt.  Wir sind alle unterschiedlich, aktiv oder stiller, laut oder leise, Jede Einzelne macht die Gruppe aus und durch jede Persönlichkeit sind wir so, wie wir sind, super und einzigartig!

Aus Erzählungen weiß ich, dass die Gruppe Höhen und Tiefen, Schönes und auch weniger Schönes erlebt hat. Ich bin erst seit dem 24. Juni 2015 dabei. Am Valentinstag 2017 hat mich die Gruppe zu ihrer Sprecherin gewählt. Es macht mich stolz und glücklich, ihr Vertrauen zu besitzen.

Seitdem ist viel passiert.

Wehmütig haben wir uns von einigen lieben Menschen verabschieden müssen.

Andere haben wir gern gehen lassen, weil sie nicht zum Wohlgefühl der Gruppe beigetragen haben.

Heute sind wir stark durch ein Wir-Gefühl und haben es geschafft, zu einer tollen, vertrauenswürdigen Gruppe zusammen zu wachsen.

Durch Corona mussten wir unser Gruppenleben leider sehr reduzieren. Ein reger WhatsApp Chat und neuerdings unsere Zoom Meetings halten dies tolle Gruppe allerdings fest zusammen.

 

Was für wunderschöne Momente haben wir gemeinsam erlebt, Klosteraufenthalte Weihnachtsfeiern, Sommerfeste, Ausflüge…

All das werden wir wieder gemeinsam erleben, wenn Corona uns mehr Lebensraum lässt und wir ein großes Fest zu unserem 10JÄHRIGEN machen!

Dann geben wir das Jubiläumsgeld aus, das wir  für unsere Gruppenkasse von der DFV e.V. bekommen haben. Ganz herzlichen Dank dafür und auch für die Urkunde und den schönen Blumenstrauß.

 

Susanne Stump

Gruppensprecherin Hilden-Haan

 

Gruppenleben in Coronazeiten

Gruppenleben in Coronazeiten

Der Morgen beginnt in der Whatsappgruppe mal früher-es gibt Lerchen- und mal später- das sind die Eulen, mit einem netten Morgengruß. Ein „Hallo, guten Morgen", ein „Wie habt ihr geschlafen ", ein „wie geht es euch heute?“, ein „Was habt ihr heute vor?“ Viele liebe Worte und nette Bildchen lassen den Tag fröhlich beginnen.

Ja, die Whatsappgruppe und das Telefon ersetzen das Gruppenleben. Intensiv wird es erlebt und gelebt. Oder viel intensiver?

Corona hat uns isoliert. Wir gehen weniger nach draußen, einkaufen, können uns nicht treffen.... Für Einige ist diese Kommunikation die einzige Verbindung zur Außenwelt.

In unserer Whatsappgruppe herrschte immer reges Treiben, nun explodiert sie regelrecht. Und das ist schön....


Auch die Ruhigen unter uns, die oft nur stillen Mitleser, senden Grüße oder Bilder.

Suchbilder wie „Finde den Panda“, „Wo ist der Frosch“, „Suche die Katze im Bad“, vertreiben die Langeweile für einige Minuten.

"Gefunden!" wird von Einigen kurze Zeit später geschrieben, Andere haben ein " Brett vor dem Kopf“. Irgendwann später wird die Lösung gepostet.

Rechenaufgaben finden den Weg in den Chat und eröffnen die Diskussion „Punkt vor Strich“.

Fotos von Bäumen, vom Himmel, von Blumen, Insekten, Vögeln, Wasser, Brücken, dem Strand am Rhein u.v.m., die auf einsamen Spaziergängen geschossen werden, erfreuen uns und werden aufgesogen. Das Leben ist intensiver geworden und wird gern geteilt.

Challenges werden ins leben gerufen....

Wie sieht eure Maske aus? Macht mal ein Foto! Über den Tag verteilt trudeln dann die Selfies mit Maske ein. Jetzt weiß jeder wie der Andere damit aussieht, das verbindet...

Am nächsten Tag findet die Frage nach Hüten großen Anklang. Viele posten mehrere Fotos, wer keinen Hut besitzt postet ein Foto mit Mütze. Sogar Karnevalhüte sind dabei. Es wird gelobt und gelacht.....


Die Frage nach Kinderfotos lässt an einem anderen Tag den Chat explodieren. Alle Fotos in schwarz-weiß natürlich, wir sind ja schon

älter ;-)

Sobald man in der Stadt oder beim Einkaufen Jemanden getroffen hat, wird davon berichtet.


In der Walpurgisnacht geistern „Hexensprüche“ durch den Chat, am 1. Mai gibt es Bilder mit guten Wünschen.
Fotos von Maiglöckchen regen eine Diskussion über Düfte und Lieblingsblumen an....


Auch unsere Enkelkinder nehmen in dieser Zeit vermehrt an unserem Gruppenleben teil. Fotos von bastelnden, im Garten spielenden und Blumen gießenden Kindern erfreuen unsere Herzen.


Die ersten gestrickten Reihen eines Pullovers werden gezeigt und bewundert, schon einige Tage später kommt ein Foto des Erfolges, die Besitzerin trägt ihn mit stolz und bekommt viel Lob.

Corona verbindet......

Lustige Videos erheitern immer mal wieder den Tag. Es sind kleine Freuden, die bewusst wahrgenommen werden.

Schicksale fehlen leider auch nicht. Ch. ist gestürzt und muss am Handgelenk operiert werden, nach einigen Tagen sogar noch ein zweites Mal. Auch hier begleiten Anteilnahme und gute Wünsche den Krankenhausaufenthalt.

Es gibt auch Trauriges mitzuteilen. Der kleine Hund, der 14 Jahre treuer Begleiter war, musste eingeschläfert werden. Mitgefühl und Anteilnahme auch hier. Liebe Worte trösten....

Zum Abend flattern nette Bilder mit Abend und gute Nacht Grüßen durch den Chat. Die Lerchen verabschieden sich früh, die Eulen erst viel später. Irgendwann nach Mitternacht ist es ruhig geworden…

Morgen ist ein neuer Tag, mal sehen was dann kommt.....

Licht aus!!!!!

 

 

 

 

Besichtigung und Führung der Klinik Blankenstein in Hattingen

Im Oktober 2019 besuchten 13 Mitglieder unserer SHG Hilden- Haan die Klinik Blankenstein in Hattingen.
Die Klinik besteht seit 1997 und verfügt über 56 Betten. Rund 1200 Patienten werden jährlich dort behandelt. Die Kosten werden nach Einweisung durch den Haus- oder Facharzt von den Krankenkassen übernommen.
Nach einer netten Begrüßung des Klinikdirektors, Prof. Dr. André- Michael Beer hielt Dr Erdem-Ochir einen Vortrag über die Erkrankung Fibromyalgie und deren in dieser Klinik durchgeführten Therapiemöglichkeiten.
Diese beinhalten:
Wassertherapie in allen Formen  mit pflanzlichen Zusätzen
Pflanzentherapie in Form von Wickeln, Auflagen, Tees und Arzneimitteln
Ernährungstherapie  (Vollwerternährung, Heilfasten, Entlastungskost)
Physio- und Bewegungstherapie
Ordnungstherapie  (Gruppen- und Einzelberatung)
engmaschige fachärztliche Mitbetreuung
Nach einer Kaffeepause zeigte uns Dr. Erdem- Ochir ein Patientenzimmer.
Danach konnten wir noch die Therapieräume im Untergeschoss besichtigen und bekamen weitere interessante Informationen über Moor-Heilerde- und Lehmtherapie, Lichttherapie, Elektrotherapie und Physio/Bewegungstherapie.
Es war ein interessanter Nachmittag.
Fördermittel wurden nicht beantragt.


Patientenseminar "Wenn der ganze Körper schmerzt"

Patientenseminar „ Wenn der ganze Körper schmerzt“
Am 30. Januar 2019 fand im Haaner St. Josef  Krankenhaus ein Patientenseminar mit dem Titel „Wenn der ganze Körper schmerzt - Rätsel Fibromyalgie“ statt.
Das Patientenforum war mit ca 60 Besuchern trotz enormen Schneefalls gut besucht.
In der Schmerzambulanz des Haaner St. Josef Krankenhauses kümmern sich Ärzte pro Quartal um mehr als 300 Patienten, darunter viele Patienten mit Fibromyalgie.
In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. wurde dieses Patienten- und Fortbildungsseminar gehalten.
Die Referenten beleuchteten das Thema aus neurologischer, psychologischer und therapeutischer Sicht, denn Fibromyalgie muss interdisziplinär gesehen werden.
Nach der Begrüßung und Einführung von Dr. Peter Rensmann, dem Chefarzt für Anästhesie, Intensiv- und Schmerzmedizin,  referierte Dr. Sabine Mettler (Schwerpunktpraxis RHIO-  Rheumatologie, Immunologie, Osteologie) über  „Fibromyalgie- eine rheumatologische Erkrankung?“.
Sie sprach intensiv über den Mangel von Vitamin D und die Abklärung anderer Erkrankungen, die auch Symptome der Fibromyalgie zeigen. Dies seien u.a. Hashimoto- Thyreoiditis, Kollagenosen, Sarkoidose, Borreliose, HIV und Hepatitis C.
Im Anschluss  sprach Dr. Artur Schikowski in seinem Vortrag „Fibromyalgie - eine neurologische Erkrankung?“ über Fibromyalgie als eine neurologische Erkrankung der Schmerzwahrnehmung und Schmerzverarbeitung. Heftige Schmerzattacken werden von nahezu schmerzfreien Episoden abgelöst. Auch eine verringerte Dichte von kleinen Nervenfasern in der Hautepidermis, die individuell stark variieren können, könnte dies belegen.
Vor der Pause hatte ich als Gruppensprecherin der SHG Hilden - Haan die Möglichkeit unsere Gruppe, die Treffen, den Funktionssport und unsere Aktivitäten vorzustellen.
In der Pause war unser Stand der DFV e.V. stark frequentiert.  Beratungsgespräche  wurden geführt und viele Gäste nahmen Informationsmaterial mit.
Nach einen stärkenden Imbiss forderte Alexandra Rensmann zur Teilnahme an Übungen aus der Bewegungstherapie auf und sprach über das Thema „Sauerstoff und Bewegung“.
Johanna Landgraf vom psychiologischen Dienst des Krankenhauses sprach über die psychologischen Aspekte der Fibromyalgie, bevor Deniz Erdogmus die Schmerztherapie bei Fibromyalgie erklärte. Diese beinhaltet wie bekannt Bewegung, Entspannung und die Vorstellung bekannter Medikamente.
Nach einem offenen Gespräch verabschiedete Dr. Rensmann die Teilnehmer gegen 20 Uhr
Ein großer Dank geht an Alle, die an diesem Tag mitgewirkt haben.
Susanne Stump


Klosterfahrt 2018 Steyl, Niederlande

Nach 2 Jahren Kloster Marienstatt im Westerwald wurde es Zeit für etwas Neues.
In den Niederlanden, im schönen Städtchen Steyl an der Maas verbrachten wir das erste Wochenende im August im Klosterdorf Steyl, das 1875 vom deutschen Priester Arnold Steyl gegründet wurde.
Das Klosterdorf besteht aus der Doppelkirche von St.Michael, Klosterkirchen der Missionsschwestern, Klosterpark mit Friedhof und Grotten, dem botanischen Garten mit mediterranen Pflanzen und einem entzückenden Café und einem sehr interessanten Missionsmuseum, in dem die Missionare große Sammlungen von Kunstgegenständen und Naturobjekten zusammengetragen haben.
Das Wetter meinte es gut mit uns, wir hatten 33-35 Grad C und nur Sonnenschein.
Bei unserer Ankunft wurden wir nett von einen Bruder begrüßt, die Zimmer wurden verteilt und wir gingen auf Erkundungstour durchs Haus.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen spazierten wir zu den Grotten, der Maas und durchs Dorf.
Vor dem Abendessen gingen noch einige von uns zu den Steyler Anbetungsschwestern, die wegen ihres rosa Ordenskleides " Rosa Schwestern"genannt werden.
Abends besuchten wir einen sehr nahgelegenen Biergarten und haben viel geredet und gelacht.
Nach einer mückenreichen Nacht und dem Frühstück am Samstagmorgen bekamen wir von Bruder Reiner, gekleidet in Shorts und Karohemd, eine sehr interessante Führung durch das Kloster mit der Doppelkirche. Danach besuchten noch Einige das Museum, Andere den botanischen Garten und ließen es sich bei 33 Grad im Schatten des Cafés gut gehen.
Zwischendurch verschwanden immer wieder einige von uns, um Geschenke für ein Geburtstagskind zu verpacken.
Um 14 Uhr, nach einem wieder sehr wohlschmeckenden Mittagessen, fuhren wir mit dem " Maas-Hopper" nach Venlo.
Es war eine 30minütige Schifffahrt im Sonnenschein bei bester Laune und mit viel Fröhlichkeit.
Lachen und Spaß waren dieses Jahr besonders viel angesagt.
In Venlo teilten wir uns in Gruppen auf, gingen shoppen, Eis essen, Aperol ;-) trinken und genossen die Wärme.
Nach einer ausgelassenen Rückfahrt und der dringenden Abkühlungsdusche fanden sich alle im Klostergarten ein, wo wir bei Getränken und Knabbereien einen lustigen warmen Sommerabend verbrachten.
Gegen 23 Uhr ging es in den Gruppenraum mit Lebenskarten, Gummibärchenspiel und Kennenlernen-Fragen.   Um Mitternacht wurde mit Sekt und vielen Gebutrstagsständchen auf ein neues Lebensjahr  angestoßen.
Die Geschenkekiste mit vielen kleinen, liebevoll verpackten und mit persönlichen Sprüchen versehenen Teilen war gelungen und wurde 1 Stunde lang unter viel Lachen ausgepackt.
Nach einer kurzen Nacht war das Wochenende nach dem Frühstück leider zu Ende. Einige- wie das Geburtstagskind- fuhren direkt nach Hause, für Andere gab es noch einen Abstecher nach Roermond.
Fröhlichkeit und Spaß, interessante Gespräche, bei Vielen ein noch näheres Kennenlernen zeigen einen tiefen Zusammenhalt unserer Gruppe. Für das Jahr 2019 haben wir schon einen festen Termin gemacht, diese Mal- weil es so schön war- allerdings 3 Übernachtungen ;-)

 


Ehrenamtsbörse 2018 in Hilden

Am 23.Juni 2018 fand die diesjährige Ehrenamtsbörse in Hilden statt.
Unsere Selbsthilfegruppe war-  wie auch vor 2 Jahren-  mit einem Info-Stand vertreten.
Das Wetter spielte dieses Jahr nicht gut mit, es war kalt bei 14 Grad Celsius. Doch das trübte die Stimmung nicht. Unser Info-Tisch war trotzdem gut besucht. Wir hatten nette Gespräche und haben viel Informationsmaterial verteilt.                                               
Später kam die Hildener Bürgermeisterin Birgit Alkenings vorbei, begrüßte uns herzlich und freute sich, dass wir wieder dabei waren.   
Es war ein gelungener Tag.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die den Tag mit organisiert und gestaltet haben.

 


Vortrag Apitherapie März 2019

Am 18. März 2019 hatten wir Besuch von Rainer Krüger, einem Imkermeister aus Maierhöfen im Allgäu.

Er ist bekannt als Dozent der Apitherapie, einem wissenschaftlichen, altbewährten Heilverfahren auf ganzheitlicher Basis. Er besitzt ca 1000  Bienenvölker im Allgäu und auf Sardinien, jeweils in einer pestizidfreien Gegend.

Der Vortrag beinhaltete Erklärungen über Blütenpollen (reich an Eiweiß, gute Eiweißquelle für Vegetarier), Gelee Royal (Bienenmilch, Futter für die Königinnen, es soll die Sauerstoffaufnahme der Körperzellen erhöhen und die geistige Leistung und Konzentration fördern und eine Aufhellung der Stimmungslage fördern), Propolis (lt. Hrn. Krüger "bestes Antibiotikum der Natur"... soll starke Entzündungen abbauen und das Immunsystem aufbauen. Auch im Wundheilungsbereich fördert es die Granulationsbildung)

Zum Ende stellte  Imkermeister Krüger sein Produkt "Herkules" vor, das Honig, Blütenpollen, Gelee Royal und Propolis in bestimmter Zusammensetzung enthält, die sich positiv untereinander ergänzen.

Die Einnahme kann (lt. Hrn. Krüger) bei rheumatischen Erkrankungen, Fibromyalgie, Entzündungen, Depressionen, Schwäche und anderen Erkrankungen hilfreich sein.

Der Vortrag war sehr interessant und wir danken Herrn Krüger herzlich.


Einmal im Jahr ins Kloster

Seit 5 Jahren gönnen wir uns einmal im Jahr eine Auszeit im Kloster. Ziel ist es, die Ruhe und Abgeschiedenheit fern der Alltagssorgen zu genießen, uns besser kennen zu lernen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Gerade neuen Mitgliedern ebnet ein solches Wochenende den Weg in die Gruppe, die Integration gelingt quasi "über Nacht".
Spaziergänge in der Umgebung, vielleicht Nordic Walking, Bummeln durch das Städtchen, Treffen im Eiscafé oder Besuch eines Flohmarktes, Essen und für den einen oder anderen ein Mittagsschläfchen bestimmen den Tag. Am Abend sitzen wir mit vielen Leckereien und Getränken in unserem Gruppenraum, reden oder machen Spiele und Übungen zur Selbsterfahrung, was uns alle einander noch ein Stück vertrauter werden lässt. Wir genießen diese Zeit - vielleicht haben wir euch ja auf eine Idee gebracht.
Für dieses Wochenende beantragen wir übrigens jedes Jahr Projektgelder, die bisher auch immer bewilligt wurden. Wenn ihr Fragen habt, meldet euch!


Wir treffen uns regelmäßig

jeden 2. Dienstag im Monat

Seniorenzentrum Friedensheim

Deller Str. 31

42781 Haan

Kontakt

Gruppensprecherin:
Susanne Stump
Tel.: 02129-9276611
hilden-haan@fms-selbsthilfe.de

Stellv. Gruppensprecherin:
Ingrid Candido
Tel.: 02103/4171196
  

Gruppensprecherin

Susanne Stump


stellv. Gruppensprecherin

Ingrid Candido