Willkommen bei den Fibro´s aus Berlin

Hier stehen Informationen für Gruppenmitglieder und interessierte Fibro´s. 

Viel Spaß beim lesen.

 

 

Vorschau für Oktober bis Dezember 2018

Im Oktober treffen wir uns, wie immer, in den Räumen der SEKIS Charlottenburg. Wir hören interne Informationen zum Verband der Deutschen Fibromyalgie Vereinigung e.V., nehmen uns der aktuellen Datenschutzverordnung an und besprechen Themen die alle beschäftigen, bzw. zum Krankheitsbild Fibromyalgie.

Im November, am 22., bekommen wir Besuch aus Bad Gastein in Österreich. Bei einem Vortrag, von Frau Scheiraiter, über den Gasteiner Heilstollen erfahren wir die Möglichkeiten der Verbesserung des Gesundheitszustandes und wie wir dort Kuren können.
 

Im Dezember wird am 4. Donnerstag kein Treffen stattfinden.

Für unsere Mitglieder findet am 13.12. eine Weihnachtsfeier statt, wir bitten um Anmeldung.

 

 

 

Die Laufgruppe traf sich am 2. Donnerstag im Oktober…

am S-Bahnhof Friedrichshagen, die Bölschestraße entlang gelaufen, an der Christopherus Kirche  vorbei, die 1972 bei einem Sturm ihren schönen runden Kirchturm verlor und der durch einen eckigen Turm ersetzt wurde. Weiter vorbei an einem Schokoladengeschäft, in dem Marlis Leckereien gekauft hat. Am Müggelsee angekommen zeigte Moni uns noch das alte Berliner Bürgerbräu, es war bis zu seiner Schließung im Jahr 2010 die älteste Brauerei der Stadt. 

Wir gingen durch den Spreetunnel, der 1927 eröffnet wurde. Zu damaliger Zeit war es ein sensationelles Bauwerk, denn es war der erste Tunnel, der in Senkkasten-Bauweise gebaut wurde. Es wurden zwei separate Tunnelhälften gefertigt, die jeweils über einen Zeitraum von 34 Tagen abgesenkt und dann auf dem Spreegrund verbunden wurden. Es ist ein eigenartiges Gefühl, fast 8 ½ Meter unter der Wasseroberfläche auf dem Grund der Spree zu spazieren.

Auf der anderen Seite des Tunnels angekommen, sehen wir die Reste vom Ausflugslokal „Müggelschlößchen“, das mit 5000 Plätzen in Sälen, Veranden und einem Garten ausgestattete war. Das Lokal fiel in den ersten Nachkriegswirren den Flammen zum Opfer. Es erinnern nur noch ein paar Stufen, die heute mit Herbstlaub bedeckt waren, an diese schöne Anlage.  

Wir haben noch ca. 1,5 km zum Ausflugsrestaurant Rübezahl vor uns. Der Weg ist gut ausgebaut und wird von vielen Spaziergängern genutzt. Endlich nach insgesamt 4 km Fußweg, bei Rübezahl angekommen, machten wir Rast und genossen bei strahlendem Sonnenschein und 24 Grad, direkt am Wasser, unseren Kaffee oder Schokolade. Zurück ging es mit dem Bus nach Köpenick und wieder in die S-Bahn Richtung Heimat.

Es war für alle ein herrlicher Nachmittag bei guten Gesprächen und viel guter Luft.


Bestandteile einer gesunden Ernährung – Säure-Basenhaushalt

Im September hörten wir einen Vortrag zum Säure-Basenhaushalt, zur Diät-& Ernährungstherapie,  zum Entgiften, Entschlacken und Entsäuern, für dauerhaft mehr Wohlbefinden & Lebensfreude mit gesteigerter Vitalität.

Z.B.: 

Reichlich Obst und Gemüse,  täglich 2-3 Hände voll, nicht nach 15 Uhr essen, im Winter lieber Feinfrostgemüse als Fertiggerichte verwenden, Tee od. Wasser trinken (ohne Kohlensäure), Haferflocken mit Mandelmilch essen, abends Gemüsesuppen oder -gerichte, keine Rohkost.

Oder: ins Müsli eine Msp. Koriander, Muskat und Kreuzkümmel mischen

Oder: Basische Bäder, je 30 min baden und den Körper bürsten,

Tipp: Zum Ausgleich der wertvollen säureüberschüssigen Nahrungsmittel, wie Fisch und Fleisch, eignen sich Basensuppen, Apfel-Karotten-Mix-Vorspeisen sowie Pellkartoffeln, Salat und Gemüse besonders gut.

Die häufigsten Ursachen einer Übersäuerung sind z.B.:

säurehaltige bzw. säurebildende Nahrung, ungesunde Lebensführung,   Genussmittel und Fast Food konsumieren, Umweltgifte, Stress,   chronische Erkrankungen, Verdauungsstörungen. 

Folgen einer Übersäuerung: Unwohlsein, Erschöpfung, Muskelverspannung, Rücken- und Nackenschmerzen, Hautleiden, Cellulitis, Vitalstoffmangel, chronische Erkrankungen. 

Kontrolle möglich mit Indikatorpräparat aus der Apotheke.

Wenn man wandert, beim Nordic Walking oder beim schnellen Radfahren, also bei allen länger dauernden Aktionen, bei denen man heftiger (tiefer, häufiger) als sonst atmet, entsäuert der Organismus durch erhöhte Abatmung von Kohlendioxid (CO2).

Basen spendende Nahrungsmittel - Pellkartoffeln, Milch, Sahne, Blatt- und Wurzelgemüse, Gemüse (Tomate, Gurke, Kürbis usw.),  Sprossen, Zwiebel, Knoblauch, Sojabohnen, Kastanien, Obst, Mandeln(Mandelmilch),
Kräuter: Löwenzahn, Brennnessel, Kresse, Petersilie, Schnittlauch, Majoran, Thymian, Rosmarin, Salbei, Oregano u.a.

Neutrale Nahrungsmittel -Hirse, Naturreis, Leitungswasser, naturbelassene Fette und Öle, Butter, frische Walnüsse

Saure Nahrungsmittel  - Sesam, Erdnüsse, Leinsamen, H-Milch u. H - Milchprodukte , Frischkäse u. Quark u. Käse, Kaffee, Alkohol, Bier, süße  Limo, Wein, Cola, Rosenkohl und Linsen, Schweinefleisch ist extrem sauer !

Durch regelmäßige bzw. gelegentliche Gemüse- oder Kartoffeltage, kann ein vorhandener Säureüberschuss oder ein zu schweres Essen ausgeglichen werden. Auch ein Fasten-Wochenende trägt zu einem vermehrten Säureabbau bei.

Schlacken können gelöst werden durch Tee, Gemüsesäfte, Essig, Kräutertees u. Wasser, diese Form der Entschlackung ist aber sehr langwierig. Es kann zu Problemen wie z.B. Aggressivität, Depressionen, Ekzemen, Akne oder Wassereinlagerungen (im Knie, Verdickungen) kommen.

Zum Ende des Vortrags gab es noch verschiedene Rezepte, für Frühstück, Bananenmilch, Mandelmilch mit Zimt und Yacronsirup

Mittag: Gartensalat aus blanchiertem Grünkohl, rohem Weißkohl, Cherrytomaten, Trauben und gekeimten Sonnenblumenkernen

Abendbrot: Brokkoli-Spinat-Suppe mit Staudensellerie und Kokosmilch

Trinken: Möglichst 30 Min. vor dem Essen oder 1 Std. danach !

Wir bedanken uns für den Vortrag bei Frau Knorr und für die finanzielle Unterstützung durch die Barmer Krankenkasse.

 

 

 

In den zurückliegenden Monaten 2018 hat die Gruppe Erfahrungen zu den Themen Reizdarmsyndrom, Gedächtnistraining, Schmerztherapie, Chi Gong und Ernährungsumstellung ausgetauscht.

Wir waren im Mai drei Tage in Hannover zur Mitgliederversammlung und zum 21. Fibromyalgie Tag eingeladen. Wie jedes Jahr konnten die Teilnehmerinnen viele Impulse für Behandlungsmethoden oder Selbsthilfe Aktionen mitnehmen.

Der lange Sommer gab uns oft die Gelegenheit laufen zu gehen, u.a. am Müggelsee, Birkenwerder haben wir grün erlebt, waren in Pankow auf Märchenwanderung oder in Tempelhof den Kietz besichtigen.

Gerade erst hatten einige unserer Mitglieder die Möglichkeit mit dem Physiotherapeuten Hans Timmermann von der Personal Tuning Therapie die Epiphora Atemtechnik zu lernen. 

Hitze, Dürre und Sonnenscheinreichtum liegt jetzt hinter uns. Es gab 20,2 Grad Durchschnittstemperatur und 830 Stunden Sonnenschein. Hat Euch der Sommer gut getan oder eher nicht? Gab es Probleme mit zuviel Hitze? "Wetterreize stellen für den Organismus eine zusätzliche Belastung dar, die zu einer vorübergehenden Verstärkung, beschleunigtem Auslösen oder vermehrter Häufigkeit der Beschwerden führen kann." Zitat Holger Westermann (www.menschenswetter.de). 
Darüber sollten wir sprechen, über Wetterfühligkeit.

Zu unserem nächsten Gruppentreffen werden wir einen Vortrag zum Säure-Basen-Haushalt hören.

Alle diese Ereignisse sind Gründe für die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe. Über diese vielen verschiedenen  Möglichkeiten können wir das Leben, trotz unserer Krankheit, besser bewältigen.

 

 

 

 

Wir treffen uns regelmäßig:

jeden 4. Donnerstag im Monat

(außer im Dezember)

von 15°°-18°°Uhr

in den Räumen der SEKIS Charlottenburg

Bismarckstraße 101,

10625 Berlin

5. Etage in Raum 5011

Kontakt

Selbsthilfegruppe Berlin I

Mobil: 0151-123 54 76 2 (falls Sie mich nicht erreichen, ich rufe zurück)



MAIL berlin@fms-selbsthilfe.de

Gruppen- sprecherin

Monika Richter

61 Jahre alt, 

verheiratet, 

2 Kinder und 3 Enkel,

und Betroffene.