SHG Hilden-Haan Klosterfahrt zur Abtei Marienstatt im September 2025
Im September war es wieder so weit. Wie jedes Jahr stand die Auszeit im Kloster an. Kräfteabschöpfen sind wir leider nur mit einer kleinen Gruppe gefahren. Dies tat der Freude und dem Spaß, sowie dem Zusammenhalt und dem „Wir-Gefühl“ allerdings keinen Abbruch. Mit gebildeten Fahrgemeinschaften starteten wir am Freitagmorgen fröhlich, denn wir wurden schon zum Mittagessen erwartet. Nach dem Einchecken und der Zimmerverteilung im Priorenhaus saßen wir im Speisesaal des Haupthauses gute Klosterkost.
Am Abend fanden sich alle im Gruppenraum zusammen. Bei gemeinsamen Spielen und Gesprächen lernen wir uns immer noch besser kennen und vertiefen die Gruppenzugehörigkeit. Nach dem Frühstück am Samstagmorgen konnten wir an einer Führung durch die Bibliothek teilnehmen, die seit 1910 im neu errichteten Anbau untergebracht ist. Dem Forschen eifriger Mönche ist es zu verdanken, dass diese gut ausgestattete Bibliothek mit 101.500 Büchern, davon 21.500 aus historischem Altbestand, aufgebaut wurde und nun seit 2017 als national wertvolles Kulturgut geschützt ist. Die imposanten Bücherschränke, gefüllt mit Wissen und Geschichte, wurden von den Mönchen meistens selbst handangefertigt.
Wir waren sehr beeindruckt. Nachmittags ging es nach einer Erholungspause bei Nieselregen nach Hachenburg. Bei einem gemütlichen Spaziergang haben wir das Städtchen erkundet und den stärkeren Regen zur Pause im Eiscafé genutzt. Der Sonntagmorgen wurde wieder geteilt verbracht. Während einige von uns nach dem Frühstück abgereist sind, nahmen andere an einer Kräuterführung teil. Die Führung war sehr interessant und informativ. Wir bekamen Informationen und Unterlagen über Leaky Gut, verschiedene SIBO-Typen (Dünndarmfehlbesiedlungen) und antimikrobielle Stoffe und ein Reizdarm-Protokoll.
Auf Nachfrage wurde auch auf die Fibromyalgie eingegangen, persönliche Empfehlungen konnten hier allerdings nicht genannt werden. Am späten Vormittag starteten auch die restlichen Frauen unserer Gruppe die Heimreise. Wie jedes Jahr war es ein interessantes, informatives, gemütliches Wochenende mit vielen netten Gesprächen und neuen Eindrücken. Für den Klosteraufenthalt wurden Fördergelder bei den Krankenkassen beantragt und genehmigt.
Susanne Stump
Gruppensprecherin