Selbsthilfegruppe Olching

|   Optimisten 01/2017

Teilnahme an der FFB-Schau Olching 
vom 12.-16.10.2016

Die FFB-Schau Olching findet im 2-jährigen Turnus statt. Diese ist eine regionale Informations- und Verkaufsausstellung im Landkreis mit in diesem Jahr ca. 37000 Besuchern. Zum wiederholten Male haben wir, die Selbsthilfegruppe Olching und die Gruppensprecherin Stefanie Heidinger-Zorn aus der Selbsthilfegruppe Altenerding, mit einem eigenen Stand der Deutschen Fibromyalgie Vereinigung teilgenommen. 

Mit Engagement und Freude haben sich 13 unserer Damen die Betreuung am Stand geteilt. Die Vor- und Nachbereitungen wurden wieder sehr erfolgreich von unserer Gruppensprecherin Rita Meyer durchgeführt, die auch täglich mehrere Stunden am Stand vor Ort war. Ziel war es, Informationen über unsere Krankheit zu vermitteln und eventuell selbst Betroffenen oder deren Bekannten/Angehörigen mögliche Ansprechpartner oder Hilfen an die Hand zu geben. 

Das Angebot wurde von ca.100 Standbesuchern wahrgenommen und einige besuchten anschließend einen Vortrag in unserer Gruppenstunde. Sogar Besucher aus Nord- und Ostdeutschland konnten wir auf Selbsthilfegruppen in ihrer Heimat hinweisen.

Generell kann man sagen, dass das Interesse am Stand und damit der Krankheit Fibromyalgie sehr gut war. Auch die gegenseitige Hilfe der Nachbarstände war erfrischend und gelungen. Wir bekamen sogar anerkennenden Besuch vom Bürgermeister, dem Landrat und der stellvertretenden Landrätin, was den Stellenwert der Aufklärung über unsere Arbeit erhöht. Sogar Pfarrer Steindlmüller besuchte unseren Stand, denn im Pfarrheim der Pfarrei Olching findet unsere Gruppenstunde statt.

Wir bekamen auch einige Angebote von Ärzten und Heilpraktikern, in unserer Gruppe Vorträge zu halten. Diese Angebote müssen aber noch sondiert und sortiert werden.

Auch die Künstlerin Nicole Engelhard, die das Titelbild vom Optimisten 01/2016 (Hand mit Herz) gestaltet hat, hat unseren Stand besucht. Wir waren überrascht, erfreut und hatten ein sehr interessantes Gespräch.

Für unsere Gruppe sind der enge Kontakt der Damen am Stand untereinander, und damit das wachsende Gemeinschaftsgefühl jedes Mal ein Gewinn. Zusätzlich ist doch die eine oder andere Dame über die persönliche Leistungsfähigkeit wieder einmal erstaunt oder hat kurzzeitig ihren eigenen Schmerz vergessen. Und selbstverständlich kam auch der Spaß nicht zu kurz.

Die Gruppe dankt den Teilnehmerinnen für ihren Einsatz und wir dürfen nie vergessen, dass wir alle ein ordentliches Päckchen an Krankheit tragen müssen und es nicht einfach ist, sich im Vorfeld schon für die Teilnahme an einer Veranstaltung zu verpflichten. Deshalb an alle Beteiligten noch einmal ein herzliches Vergelt’s Gott.

Rita Meyer
Gruppensprecherin