Ansätze in der Diagnose

Wie wird das Fibromyalgiesyndrom diagnostiziert?

Das Fibromyalgiesyndrom lässt sich heute leichter diagnostizieren, da es seit 2008 die S 3 Leitlinie gibt. Die Symptome des Fibromyalgiesyndroms können einige weitere ärztliche Fachgebiete betreffen.

Weitere mögliche Erkrankungen bei Symptomen, die dem Fibromyalgiesyndrom ähnlich sein können:

  • Chronisches Erschöpfungs-Syndrom (CFS)
  • Polymyositis / Dermatomyositis
  • Eosinophilie-Myalgie-Syndrom (EMS)
  • Polymayalgie rheumatica

Um die Diagnose des Fibromyalgiesyndroms zu stellen, bezieht sich der untersuchende Arzt auf die Anamnese (bisherige Krankengeschichte), führt körperliche sowie Laboruntersuchungen durch, um andere Erkrankungen auszuschließen. Wobei erwähnt werden muss, dass die Diagnose des Fibromyalgiesyndroms weitere Krankheiten nicht ausschließt und stellt seine Diagnose, basierend auf den ACR-Kriterien (American College of Rheumatology = ACR): weit verbreitete Schmerzen, die länger als drei Monate anhalten in Verbindung mit der bereits angeführten Druckschmerzempfindlichkeit (Tenderpoints), von denen 11 von 18 auf Druckschmerz empfindlich reagieren sollen. Des Weiteren ist auch eine Erfassung der Begleitsymptome wichtig, wie die größte europäische Studie (Nov. 2007, Was sind die Kernsymptome des Fibromyalgiesyndroms? Ein faktorenanalytischer Ansatz) aufzeigt.

Kernsymptome des Fibromyalgie-Syndroms (FMS)

Schritte zu einer symptombasierten Definition und Diagnose

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Deutsche Fibromyalgie
Vereinigung (DFV) e.V.

Bundesverband
Waidachshoferstraße 25
74743 Seckach