Florence Nightingale

englische Krankenpflegerin, die gegen den erbitterten Widerstand der Lazarettärzte die Pflege für die im Krimkrieg (1853-1856) verwundeten Soldaten neu organisierte - u.a. konnte sie durch die Verbesserung der hygienischen Verhältnisse die Zahl der Seuchenerkrankungen drastisch senken. Sie entwarf einen Plan für militärische und zivile Krankenpflege und gründete 1860 eine Schwesternschule für Krankenpflege in London. Sie erreichte die Anerkennung und Wertschätzung des Berufs der Krankenschwester, schrieb mehrere Lehrbücher zur Krankenpflege. 1907 erhielt sie als erste Frau den "Orden für hohe Verdienste um das Britische Reich und die Menschheit" und wurde zur Ehrenbürgerin Londons ernannt.

 

Sie lebte ein langes und bemerkenswertes Leben. Obgleich sie als Begründerin der modernen Krankenpflege gilt, und als eine der berühmtesten Frauen in der Geschichte einging, wissen wenige Menschen, dass sie die letzte Hälfte ihres Lebens auf ihr Haus begrenzt, oft bettlägerig, unter einer Krankheit litt, die FMS/CFS ähnlich ist. Sie wurde als Tochter wohlhabender britischer Eltern geboren. Sie war in der Literatur, in der Musik, und in anderen Künsten gut ausgebildet. Entgegen der damaligen Sozialstellung einer Frau, konnte Sie sich zum Trotz ihrer Familie im Alter von 33 Jahren als Krankenschwester betätigen. In jenen Tagen waren Krankenhäuser häufig schmutzig und dunkel, Krankenschwestern waren ungeschult.

 

1854 fing die britische Presse an, über schlechten Bedingungen der verwundeten Soldaten im Krimkrieg zu berichten. Florence Nightingale rüstete eine Gruppe Krankenschwestern aus und ging in die Türkei um zu helfen. Die dortigen Chirurgen empfanden die Ankunft der Krankenschwestern lange Zeit als Störung. Sie arbeitete unermüdlich, um die Bedingungen in den Krankenhäusern zu verbessern. Ihre Änderungen revolutionierten die britische militärische medizinische Versorgung. Die erhöhten Standards für Hygiene und Ernährung führten zu einem drastischen Rückgang der Sterblichkeitsrate. Beim Besuch in der vorderen Linie, wurde sie krank, wovon Sie sich nie wieder richtig erholte. Trotz dem Umstand, das sie durch Ihre Erkrankung nur noch selten das Haus verlassen konnte, kämpfte sie weiter für die Verbesserung der Krankenpflege. Durch Korrespondenz und Berichte, setzte sie ihren Einfluss während ihrer letzten Jahre fort. 1907 bezeichnete die internationale Konferenz der Gesellschaften des roten Kreuzes sie als Pionier der Bewegung des roten Kreuzes.

 

Sie starb 1910 im Alter von neunzig Jahren.

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